Beratungsablauf 

Geeignete Fälle

Da es sich bei uns um nicht-anwaltliche, ehrenamtliche Berater handelt, können wir Sie leider nicht bei jedem Anliegen beraten und müssen die Tauglichkeit Ihres Anliegens in jedem Einzelfall positiv feststellen – ein Beratungsanspruch besteht nicht. So sind zum Beispiel hochkomplexe Streitigkeiten, solche mit einem Streitwert über 800 € sowie steuerrechtliche Fälle und Vertretung bei Gerichtsverfahren generell ausgeschlossen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Fall geeignet ist, sollten Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Es kann jedenfalls nicht schaden – von unserer Seite entstehen Ihnen dadurch überhaupt keine Kosten, da wir unentgeltlich arbeiten.

Die Beratung läuft so ab:

  1. Sie nehmen mit uns über unser Formular Kontakt auf. Dabei können Sie uns schon ganz grob Ihr Problem und dessen Umstände schildern – müssen Sie aber nicht. Es hilft uns jedenfalls dabei, Ihr Problem schon früh einzuordnen und für den weiteren Ablauf wichtige Weichen zu stellen. Beachten Sie aber bitte, dass bei der Kommunikation über das Internet potentiell alles von Dritten mitgelesen werden kann.

  2. Danach bekommen Sie innerhalb von zwei Wochen eine Antwort, ob Ihr Fall nach unserer Meinung eine studentische Beratung zulässt. Sollte sich Ihr Fall für eine solche Beratung eignen, setzt sich ein Berater mit Ihnen in Verbindung und klärt das weitere Vorgehen oder stellt z.B. Rückfragen. Bitte beachten Sie, dass die Beratung nur durch Studierende erfolgt. Die Haftung für Fehlberatungen ist auf grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Eine Berufshaftpflichtversicherung (§ 51 BRAO) besteht nicht. Im Übrigen gelten die Regeln des Auftragsrechts des BGB.

  3. Im Folgenden analysiert Ihr Berater die rechtliche Seite des Problems und überlegt mit Ihnen gemeinsam, ob und wie er Ihr Problem am besten für Sie (außergerichtlich) lösen kann.

Bitte beachten Sie:

Es besteht kein Anspruch auf Beratung. Ob Ihr Fall übernommen wird, hängt von der Bereitschaft unserer ehrenamtlichen studentischen Berater ab. Diese haben Einsicht in den von Ihnen mitgeteilten Sachverhalt und entscheiden danach, ob sie sich die Beratung inhaltlich und zeitlich zutrauen. Gerade in Klausurphasen zu Semesterende ist die zeitliche Kapazität der Berater sehr begrenzt, während in den Semesterferien in der Regel mehr Fälle übernommen werden.
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